Die Tulpen benehmen sich seltsam
Kurze Geschichten und fast Gedichte
Büro Wilhelm Verlag, Amberg 2021
120 Seiten, 12 x 19 cm
Hardcover, Fadenheftung
ISBN: 978-3-948137-44-1

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Verlagsinformation zum Buch
Ein Buch über Tulpen und Bäume, Sport und Unsportlichkeit, schlaflose Nächte, Serienhelden, Dampfbadbesuche, Wolken und mehr. Textvignetten, kurze Erzählungen, Momentaufnahmen. Wenn Sela Miller den Zauber unserer alles andere als heilen Welt beschreibt, legt sie behutsam und präzise das Wesentliche frei und überrascht mit leisem Humor und einem unverstellten Blick. Wie beim Memory-Spiel deckt sie die verborgenen Seiten der Dinge in ihrer Umgebung auf, dabei stets der Macht der Worte, der Sprache vertrauend. Auch darauf, „dass gewisse Fragen mit der Zeit sich anders stellen und andere Antworten möglich werden als zuvor.“

„Wortspielerisch zarte und leise hintergründige Texte“ (Süddeutsche Zeitung)

Rose faehrt Rennrad_by_Sela Miller




Rose fährt Rennrad
müry salzmann Verlag, 2017
288 Seiten, 11,5×18 cm
geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-99014-147-2

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Verlagsinformation zum Buch
Was fährt in den Mann am Rennrad, dass er auf sich und Rose ein Hohes Lied der Liebe singt, und was in den türkischen Starpianisten, als er als Zugabe einen Bauchtanz vorführt? Die Platzanweiserin, Relikt aus der Kinowelt von gestern – warum meidet sie Saal drei? Sela Miller erzählt mit genauer Beobachtungsgabe Geschichten von Menschen und deren Begegnun­gen, von Paaren und Passanten, Geschwistern und Tanten. Die Reise führt dabei bis in die Türkei, nach Indien, Südamerika und immer wieder auch vor die eigene Haustür, ins Vertraute und Bekann­te. „Denn es gibt Dinge, die liegen so unverschämt und erdrückend nahe, dass man erst eine Runde um den Erdkreis drehen muss, um das Offensicht­liche zu erkennen und wertzuschätzen“, so die naheliegende wie weitreichende Conclusio.
Die in „Rose fährt Rennrad“ versammelten Erzählungen, Geschichten, Fragmente, durchaus vom Alltag abgeschaut und dementsprechend vielfältig, webt die Autorin mit großer Kunstfertigkeit, dabei führt sie den Faden so geschickt, dass am Ende ein ganzes Universum entsteht – ein Roman der Zusammenhänge gleichsam. Millers Augenmerk gilt dem Unausgesprochenen, Nonverbalen, dem Heiligen im Profanen. Leise, weise, großartig.

“ … und außerdem empfahl mir jemand, ich weiß nicht mehr wer, ich weiß auch nicht mehr, wann, ich solle jedes aber durch ein und ersetzen. Das ging natürlich nicht immer, … und immer öfter.“