Rose faehrt Rennrad_by_Sela Miller

 

„Rose fährt Rennrad“
müry salzmann Verlag, 2017
288 Seiten, 11,5×18 cm
geb. mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-99014-147-2

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“ … und außerdem empfahl mir jemand, ich weiß nicht mehr wer, ich weiß auch nicht mehr, wann, ich solle jedes aber durch ein und ersetzen. Das ging natürlich nicht immer, … und immer öfter.“

Verlagsinformation zum Buch:
Was fährt in den Mann am Rennrad, dass er auf sich und Rose ein Hohes Lied der Liebe singt, und was in den türkischen Starpianisten, als er als Zugabe einen Bauchtanz vorführt? Die Platzanweiserin, Relikt aus der Kinowelt von gestern – warum meidet sie Saal drei? Sophie Huber und der Blumenmann, was verhandeln sie eine Nacht lang im Teehaus? Und was hat der indische Sadhu damit zu tun, dass die einbeinige Andersen künftig wieder auf zwei Beinen durchs Leben geht? „Es gibt Dinge, die liegen so unverschämt und erdrückend nahe, dass man erst eine Runde um den Erdkreis drehen muss, um das Offensichtliche zu erkennen und wertzuschätzen“, so die naheliegende wie weitreichende Conclusio.
Die in „Rose fährt Rennrad“ versammelten Erzählungen, Geschichten, Fragmente, durchaus vom Alltag abgeschaut und dementsprechend vielfältig, webt Sela Miller mit großer Kunstfertigkeit, dabei führt sie den Faden so geschickt, dass am Ende ein ganzes Universum entsteht – ein Roman der Zusammenhänge gleichsam. Millers Augenmerk gilt dem Unausgesprochenen, Nonverbalen, dem Heiligen im Profanen. Leise, weise, großartig.